Seminar: Kampagnen strategisch planen und wirkungsvoll umsetzen

March 12, 2012

Peter Metzinger bietet nach Jahren, in denen er ausschliesslich an Fachhochschulen und Instituten unterrichtete, auf Anfrage hin wieder ein öffentliches Seminar an. Nichts wie hin…

Kampagnen strategisch planen und wirkungsvoll umsetzen

Campaigning ist eine Denkweise und Methodik, die von erfolgreichen NGOs entwickelt wurde, um mit wenig Ressourcen viel zu erreichen. Sie stellt eine zeitgemässe Ergänzung zu den klassischen Konzepten der Kommunikation dar, die in den zunehmend dynamischen und komplexen Umfeldern immer häufiger an Grenzen stossen. Wie werden Kampagnenprojekte konzipiert? Was muss eine Strategie enthalten, damit man die Öffentlichkeit durchdringt und die anvisierten Veränderungen tatsächlich erreicht? Dieses Seminar vermittelt Ihnen, wie Sie Kampagnen strategisch inszenieren und Ressourcen optimal einsetzen.

In diesem Seminar lernen Sie die Erfolgsgrundsätze guten Campaignings kennen.
Grundlage für deren wirkungsvollen Einsatz ist ein Strategiemodell, das sich an den besten Strategiekonzepten der Strategielehre orientiert. Auch dieses wird im Kurs vermittelt. Zudem lernen Sie die wichtigsten Instrumente der Situationsanalyse kennen, darunter solche, die neue Sichtweisen eröffnen und damit Lösungsansätze aufzeigen, an die sonst keiner denken würde. Auch auf den Einsatz von Social Media wird eingegangen.

Themenschwerpunkte

  • 14 strategische Campaigning-Grundsätze
  • Modell des business campaigning®
  • Strategiemodelle und deren Inhalte
  • Integration der Corporate Identity
  • Evaluationstechniken und -methoden
  • Spielregeln für die Umsetzung einer Kampagne
  • Checkliste als Orientierungshilfe für Entscheidungen in der Praxis

Zielgruppe 
Der Kurs richtet sich an Personen aus folgenden Bereichen, die eine konkrete Kampagne planen oder evaluieren möchten: Unternehmen, Agenturen, Verbände, Parteien, Non-Profit-Organisationen, öffentliche Verwaltungen.

Seminarleiter
Peter Metzinger ist Physiker und seit 1982 erfolgreich im Campaigning tätig. Von 1983 bis 1997 bei Greenpeace, wo er zuletzt Campaigns Director bei Greenpeace Schweiz war. Seit 1998 ist Peter Metzinger selbständiger Campaigner und Strategieberater, sowie Inhaber der von ihm gegründeten business campaigning Switzerland GmbH.
2003 veröffentlichte er sein Buch «Business Campaigning», über das von ihm entwickelte Campaigning-Modell, das dem Seminar zugrunde liegt.

Termin & Ort
Montag 21. Mai 2012 – 10 bis 18 Uhr
Dienstag 22. Mai 2012 – 09 bis 17 Uhr
Ort: Zürich

Teilnehmerzahl
Die Unterrichtsmethode baut auf der Arbeit am eigenen Projekt auf. Das Seminar ist daher auf maximal 12 Teilnehmer begrenzt.

Kosten
Frühbucher-Rabatt (bis 31. März 2012): CHF 1270.–
Regulärer Seminarpreis: CHF 1470.–

In den Teilnahmegebühren enthalten:
Kursdokumentation plus ein Exemplar des Buchs «Business Campaigning»
Zwei Mittagessen inkl. Getränke, Kaffee und Pausenverpflegung

Buchung
direkt unter: Amiando_Campaigning


suxedoo – Los. Spiel. Gewinn

April 28, 2011

Currywurst Campaigning Night, 27. April 2010. Live-Blog, am Folgetag noch geringfügig redaktionell überarbeitet.

Verwaltungsratspräsident und Interim-Geschäftsführer von suxedoo stellt die Online Tombola Plattform vor, die geschaffen wurde aufgrund der Idee, dass man mit Online Tombolas Communities gründen kann, die man dann für Werbezwecke einsetzen kann. Bei suxedoo können Partner (Firmen) und Einzelpersonen Tombolas lancieren, die User können Lose erwerben, diese einsetzen und gewinnen – oder eben auch nicht.

Urs steigt ein mit dem Hinweis, dass suxedoo eine eigene Währung geschaffen hat, die suxedoo Lose. Er schildert heute die Geschichte der Firma unter den Aspekten von Startup und Marketing, mit allen Hochs und Tiefs.
suxedoo gehört heute zu den 50 meistbesuchten Websites der Schweiz. Es gibt ca. 2’000 Tombola-Benutzer pro Tag und einen harten Kern von 500-600 Personen, die täglich online sind.Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 35 Minuten.

Man unterschedet zwischen Usern, die Tombolas spielen, und Partnern, denen suxedoo Target Marketing bietet. Denn suxedoo kennen seine User aufgrund von Umfragen. (So bekommt man Lose: indem man Umfragen beantwortet.)

Beispiele von Kunden: ricardo.ch, Die Post, travel.ch usw.

Erst im letzten Quartal 2010 konnte man mit schwarzen Zahlen abschliessen. Das bestätigt die Erfahrung, dass es 3 Jahre braucht, bis ein Startup aus den roten Zahlen rauskommt. Die einzige Werbung, die man sich bisher leisten konnte, war Mund-zu-Mund-Propaganda. Für externe Werbung gab es keinen einzigen Franken.

Anschliessend erklärt Urs das Prinzip von suxedoo. Wesentlich dabei ist, wie die User Lose verdienen können. Neben der erwähnten Möglichkeit, Umfragen zu beantworten, bekommt man zusätzlich Lose, wenn man bei einem Partner einkauft oder indem man auf ein Werbebanner eines Partners geklickt – sofern dieses entsprechend gekennzeichnet ist. Es gibt nämlich auch Werbebanner, bei denen es keine Lose zu verdienen gibt.

Hierbei ergibt sich nun die Problematik der so genannten “Forced Clicks” – zumindest meinen manche Leute, dies sei problematisch: die User klicken auf ein Banner, weil sie ein Los verdienen wollen, nicht wegen des Inhalts. Google hat die Plattform deshalb beim Ranking von Websites gestrichen, weil sie sagen, das Ranking werde dadurch künstlich in die Höhe getrieben. suxedoo entschied daraufhin, eine Hybridlösung zu wählen, d.h. Banner mit und Banner ohne die Möglichkeit, Lose zu verdienen.

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Currywurst Campaigning Night: mit atizo Ideen und Konzepte entwickeln

October 26, 2010

Von Peter Metzinger

Gestern Abend fand unter dem Zeichen von Zürichs bester Currywurst wieder unser monatlicher Erfahrungsaustausch-Abend statt. Referent war Christian Hirsig von atizo, der nach eigenen Angaben “grössten online Brainstorming Plattform”. Bei atizo können Kunden durch eine Community von 8’000 Mitgliedern Ideen entwickeln und bewerten lassen, sowie Konzepte entwickeln. Man kann sich aber auch eine Gruppe von Experten zusammenstellen oder eine eigene, sozusagen firmen-interne Community kreativer Ideenentwickler aufbauen. Spannend war auch die Geschichte des noch jungen Unternehmens, wie die Gründer es schafften, an das nötige Startkapital zu gelangen und welche Strategie sie dabei einsetzten, sowie die Geschichte des Namens. atizo hiess ursprünglich mal Open Innovation. Doch weil dieser Name zu generisch war und nicht geschützt werden kann, entschieden sich die beiden Gründer, die eigene Community einzusetzen, um einen neuen Namen zu entwickeln. Kriterien: die Domain sollte noch frei sein, er sollte gut klingen und er sollte etwas mit dem Produkt zu tun haben. atizo kommt aus dem Spanischen und bedeutet ungefähr “etwas anstossen”. Sollte es einem/einer der LeserInnen mal langweilig sein: bei atizo registrieren und Ideen mit entwickeln. Natürlich werden gute Ideen auch entsprechend belohnt.

www.atizo.com

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pro:campaigning Skillshare und Currywurst Campaigning Night: Referat ServiceDesign by Esther Knaus

August 25, 2010

Von Peter Metzinger

Vorgestern Abend traf sich wieder einmal die illustre Gemeinschaft auf pro:campaigning-Mitgliedern, Team-Mitgliedern von business campaigning Switzerland und Liebhabern der Currywurst und des Campaigning zum monatlichen Erfahrungsaustausch und Currywurst-Genuss bei mir zuhause. Im Zentrum des Erfahrungsaustausches stand diesmal Referentin Esther Knaus.

Esther Knaus hat ein ServiceDesign-Konzept entwickelt, das sich auf verschiedenste Branchen anwenden lässt. Damit hat es dies und ein paar andere Dinge gemeinsam mit meinem business campaigning® Modell. Esther geht immer gleich vor, wobei sie sich an einem vordefinierten Prozess orientiert, aber die Lösungen sind immer massgeschneidert, weil ihre Art der Analyse Dinge zum Vorschein bringt und Zusammenhänge aufzeigt, die den Beteiligten bis dahin nicht bewusst waren oder sich nicht genügend ins Bewusstsein gedrängt hatten. Von anderen Formen der Beratung unterscheidet sich auch das ServiceDesign-Konzept dadurch, dass es ganzheitlich an die Sache herangeht und neben Interventionen auch die Kommunikation von vornherein integriert. Ziel ist immer eine win-win-Situation für den Dienstleister und den Kunden. ServiceDesign kann auch dann zum Einsatz kommen, wenn es scheinbar nirgendwo gerade brennt. Denn die Methodik beinhaltet eine Art Check-Up, die entweder Probleme an den Tag bringen kann, bevor sie an die Oberfläche kommen, oder aber einfach auch neue Verbesserungsvorschläge, die nice to have sind. “Checkpoint ServiceDesign” sagte Teilnehmerin Lorena Valentini anschliessend an das Referat.

Ich hatte Esther aus mehreren Gründen eingeladen. Erstens handelt es sich bei ServiceDesign um einen Werkzeugkoffer, den jeder Campaigner kennen sollte, weil er durchaus einmal die richtige Lösung für einen Kunden mit Problemen liefern kann. (Kommunikation ist zwar alles, aber nicht alles ist Kommunikation.) Zweitens ist Esther Mitglied im Team von business campaigning Switzerland und sollte auch den anderen Teammitgliedern einmal ihre Spezialität vorstellen. Drittens hatte ich selbst ihre Dienste 2004 schon einmal in Anspruch genommen, was meiner Agentur in der Folge einen regelrechten Boom bescherte, nicht nur, weil unsere Kunden danach noch zufriedener mit unseren Dienstleistungen waren. Und auch nicht nur, weil wir kostentreibende Leerläufe eliminieren konnten. Sondern auch, weil im Rahmen der Analyse unsere Kunden, die Esther befragte, durch die Interviews auch für sich Neues herausfinden bzw. entdecken konnten, was sie nachher erfolgreicher machte. Das alleine schon freute sie daran, weiter mit uns zusammenzuarbeiten. An den Erfahrungen von damals wollte ich die versammelten Unternehmer teilhaben lassen.

Bookmark and Share Und nun ein paar Auszüge aus dem Referat.

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business campaigning Switzerland Launches Social Media Campaigning

June 21, 2010

By Peter Metzinger

pro:campaigning member agency business campaigning Switzerland announced today the launch of a social media campaign for the Swiss Pensionfunds Association ASIP.

Last year business campaigning Switzerland built www.mit-uns-fuer-uns.ch, a website that aims at explaining the complex pensionfund system of Switzerland. Goal of the new social media campaign is to position and promote this website as an important knowledge source, and also to be in dialogue with the interested population. In order to manage a big number of social media walls, seReive will be employed, a social media application developed as a joint venture between business campaigning Switzerland and Kiwi Custom.

business campaigning Switzerland’s media release and a bit of theory on Social Media Campaigning (in German) can be found on Peter Metzinger’s blog: www.petermetzinger.com

«mit uns – für uns» is on:
Facebook | Twitter | YouTube | WordPress (Blog)

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Businessmodel Generation By Osterwalder And Pigneur | Currywurst Campaigning Night

June 1, 2010

Last night members of pro:campaigning from Zurich came together for their monthly Skillshare Night. Our guest Ludwig Lingg gave a presentation and workshop on Businessmodel Generation By Osterwalder & Pigneur. Each participant had to apply the method on his own business, which in some cases lead to amazing new insights. As the model is very simple, it was possible to learn and apply it within the 1.5 hours we had. As newly usual other guests arrived after our skillshare for the monthly Currywurst Campaigning Night, a night of networking and interesting discussions between campaigning aficionados and Currywurst fans. As I mentioned last night, the Currywurst is a perfect symbol for campaigning, as it unites communication and intervention in a wonderful way, and it polarizes and has a fan community. Here is Ludwig’s abstract (sorry, mates, in German only) and further below in the picture the framework of Osterwalder’s business model generation.

Es geht um ein Thema, über das wir im Geschäftsalltag selten nachdenken. Wir denken über Verkauf, Marketing, Produktion, Service nach. Wir denken über Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten nach. Wir denken selten über das zugrundeliegende Geschäftsmodell nach. Ein Geschäftsmodell zu entwickeln, erweitern oder zu verändern ist schwierig.

Wenn wir über ein neues Geschäftsmodell in Meetings, Workshops oder Diskussionen nachdenken, dann ist ein gemeinsames Verständnis, was ein Geschäftsmodell ist, seeeehr hilfreich. Was wir brauchen ist ein Konzept über ein Geschäftsmodell, das jeder versteht, das die Beschreibung und Diskussion erleichtert. Die Herausforderung liegt darin, dass dieses Konzept einerseits einfach, relevant und intuitiv verständlich ist. Andererseits soll es die Komplexität eines Geschäftes nicht zu sehr vereinfachen.

Osterwalder und Pigneur glauben, dass ein Geschäftsmodell am besten durch neun grundlegende Blöcke beschrieben werden kann. Die Blöcke zeigen, wie eine Firma beabsichtigt Geld zu verdienen. Die neun Blöcke decken die vier Hauptgebiete eines Geschäftes ab: Kunden, Angebot mit Nutzen, Infrastruktur und finanzielles Überleben. Das Geschäftsmodell ist wie eine Blaupause, die durch Organisation, Prozesse und Systeme implementiert ist.

Links: The Book on AmazonAlex Osterwalder’s Website: http://alexosterwalder.com

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130+ FREE SEO WEB TOOLS AND SEARCH ENGINE OPTIMIZATION SOFTWARE

May 12, 2010

By Peter Metzinger

This morning I came across the following article on free SEO web tools and software. I haven’t tried them all out, but the article seems interesting:

In this post you will find a huge list of Free SEO (Search Engine Optimization) Web Tools and Softwares for SEO Specialist and Web developers. This roundup of SEO Web Tools should help speed up the SEO process of a website . I hope these essential SEO Web Tools which will come in handy. Please feel free to suggest some of the Web tools or softwares I did not mention. Subscribe to the feed if you would like to be informed for the latest posts.

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