suxedoo – Los. Spiel. Gewinn

April 28, 2011

Currywurst Campaigning Night, 27. April 2010. Live-Blog, am Folgetag noch geringfügig redaktionell überarbeitet.

Verwaltungsratspräsident und Interim-Geschäftsführer von suxedoo stellt die Online Tombola Plattform vor, die geschaffen wurde aufgrund der Idee, dass man mit Online Tombolas Communities gründen kann, die man dann für Werbezwecke einsetzen kann. Bei suxedoo können Partner (Firmen) und Einzelpersonen Tombolas lancieren, die User können Lose erwerben, diese einsetzen und gewinnen – oder eben auch nicht.

Urs steigt ein mit dem Hinweis, dass suxedoo eine eigene Währung geschaffen hat, die suxedoo Lose. Er schildert heute die Geschichte der Firma unter den Aspekten von Startup und Marketing, mit allen Hochs und Tiefs.
suxedoo gehört heute zu den 50 meistbesuchten Websites der Schweiz. Es gibt ca. 2’000 Tombola-Benutzer pro Tag und einen harten Kern von 500-600 Personen, die täglich online sind.Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 35 Minuten.

Man unterschedet zwischen Usern, die Tombolas spielen, und Partnern, denen suxedoo Target Marketing bietet. Denn suxedoo kennen seine User aufgrund von Umfragen. (So bekommt man Lose: indem man Umfragen beantwortet.)

Beispiele von Kunden: ricardo.ch, Die Post, travel.ch usw.

Erst im letzten Quartal 2010 konnte man mit schwarzen Zahlen abschliessen. Das bestätigt die Erfahrung, dass es 3 Jahre braucht, bis ein Startup aus den roten Zahlen rauskommt. Die einzige Werbung, die man sich bisher leisten konnte, war Mund-zu-Mund-Propaganda. Für externe Werbung gab es keinen einzigen Franken.

Anschliessend erklärt Urs das Prinzip von suxedoo. Wesentlich dabei ist, wie die User Lose verdienen können. Neben der erwähnten Möglichkeit, Umfragen zu beantworten, bekommt man zusätzlich Lose, wenn man bei einem Partner einkauft oder indem man auf ein Werbebanner eines Partners geklickt – sofern dieses entsprechend gekennzeichnet ist. Es gibt nämlich auch Werbebanner, bei denen es keine Lose zu verdienen gibt.

Hierbei ergibt sich nun die Problematik der so genannten “Forced Clicks” – zumindest meinen manche Leute, dies sei problematisch: die User klicken auf ein Banner, weil sie ein Los verdienen wollen, nicht wegen des Inhalts. Google hat die Plattform deshalb beim Ranking von Websites gestrichen, weil sie sagen, das Ranking werde dadurch künstlich in die Höhe getrieben. suxedoo entschied daraufhin, eine Hybridlösung zu wählen, d.h. Banner mit und Banner ohne die Möglichkeit, Lose zu verdienen.

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